Nur zwei Jahre, bevor Johann Sebastian Bach geboren wurde, kam man in Wien im Zuge der Türkenbelagerung auf den Kaffeegeschmack. 1664 wurde auch in Leipzig das erste Kaffeehaus eröffnet. Der edle Mokka galt zunächst als ein zur Sittenlosigkeit reizendes Modegetränk. Doch bald galt der Kaffeegenuss nicht nur in Adels-, sondern auch in Bürgerkreisen als ein beliebtes Laster, dem man vor allem in städtischen „Coffee-Schenken“ frönte. Das Leipziger Haus „Zum arabischen Coffee-Baum“ wurde schnell zum beliebten musikalischen und gesellschaftlichen Treffpunkt. Dazu trug auch J. S. Bach mit seinen dortigen Aufführungen bei.
Ganz nach dem Motto „Bach - what else?!“ (frei nach Kaffeeapostel George Clooney) entführen wir Sie mit der heiteren Kaffee-Kantate in einen humorvoll-ironisch dargestellten Generationenkonflikt zwischen einem gestrengen Vater und seiner jungen, sich auf Abwegen befindlichen Tochter.
Nebst der szenischen Aufführung der Kaffee-Kantate erklingen weitere Süssigkeiten von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi und Georg Philipp Telemann. Das Ensemble „La Partita“ wird geleitet von Karl Hardegger. Als Solisten wirken Anna Gschwend (Sopran), Clemens Morgenthaler (Bass) und Jonas Christian Bruder (Tenor).
Der Eintritt ist frei, es wird um eine Kollekte gebeten.
Herzliche Einladung!
„La Partita“ mit Solisten und KiSSS
